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Die Wiener akademische Burschenschaft
Teutonia schließt alte
und junge Akademiker aller Wiener Hochschulen in einem Lebensbund
zusammen und hat sich zur Aufgabe gesetzt, das Gedankengut der
Urburschenschaft zu pflegen und ihre Mitglieder zu charaktervollen
Männern zu erziehen. Dazu zählen auch die Unterstützung unserer
Mitglieder in allen Lebenslagen und das mannhafte Eintreten für unsere
Heimat und unser Volk. Die Erziehung zu anständigem Benehmen und
Auftreten ist dabei ebenso selbstverständlich, wie die Pflege von
heimatlichem Brauchtum, völkischem Wesen und traditionellem
studentischen Leben. Darüber hinaus bieten wir für unsere studierenden Mitglieder wertvolle Hilfe bei der Zimmersuche, der Inskription, dem Zurechtfinden an der Universität und beim Studium durch Lernunterstützung von älteren Mitgliedern im selben Fachbereich. Das Tragen der Farben und das Fechten der Mensuren sind nur einige der äußerlichen Kennzeichen, die unsere Burschenschaft ausmachen. Kameradschaft, Zusammengehörigkeit, Freundschaft und Eintreten für die zeitlosen Werte "Freiheit", "Ehre" und "Vaterland" gehören ebenso zu unserem Bundesleben, wie gemütliches Zusammensein oder Diskussionen über Themen des Zeitgeschehens. Die Mensur - nur von Unwissenden als blutrünstiges Ritual verleumdet - ist ein wichtiges Merkmal unserer Burschenschaft. In diesem Sinne sehen wir auch die Mensur als Herausforderung, der sich nur wenige bereit sind zu stellen. Die Mensur bietet auch jedem die Gelegenheit, sich selbst zu (über)prüfen und seine persönlichen Grenzen kennenzulernen. In einer Welt, in der die Unterhaltungs- und "Wurschtigkeitsgesellschaft" immer mehr um sich greift und Werte immer öfter mit Füßen getreten werden, verlangt unsere Burschenschaft von jungen Männern, über ihre Umwelt nachzudenken und bietet ihnen Gelegenheit, ihre Gedanken mit gleichaltrigen oder älteren Menschen zu diskutieren. In der heutigen Zeit interessieren sich die meisten jungen Menschen nicht mehr für das Geschehen in ihrem Umfeld. Viele leben einfach in den Tag hinein, ohne über ihre Umwelt nachzudenken. Hier schafft die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft wie der Teutonia Abhilfe, da man durch das Leben in der Burschenschaft mit Aufgaben konfrontiert wird und von einem erwartet wird, diese nach bestem Wissen und Gewissen zu meistern. Die Burschenschaft Teutonia sieht sich daher als Schule für das spätere Berufsleben, in dem soziale Kompetenzen verlangt werden, wie etwa:
Es kann daher für jeden jungen
Mann nur ein Gewinn
sein,
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