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Die Mitgliedschaft

Um Mitglied in der Wiener akademischen Burschenschaft Teutonia werden zu können, muß der Interessierte einige Voraussetzungen mitbringen. Er muß männlicher Student an einer der Wiener Hochschulen sein, darf den Wehrdienst nicht verweigert haben und muß deutscher Volkszugehörigkeit sein.

Fuchs

Wenn ein junger Student Mitglied in unserer Gemeinschaft werden will, kann er ein Einsprungsgesuch stellen und erhält nach der Zustimmung unserer Burschenberatung den Status eines "Fuchsen". Dieses ist eine Probe- und Ausbildungszeit, die sich normalerweise über zwei Semester erstreckt.
Entgegen den kursierenden Schauermärchen mancher linker Gutmenschen, führt der Fuchs bei uns kein "Sklavendasein" oder muß sich irgendwelche Demütigungen gefallen lassen. Der Fuchs ist in (fast) allen Dingen den volltätigen Burschen und den Alten Herren gleichberechtigt. In der Fuchsenzeit wird das neue Mitglied von den älteren Burschen im akademischen Fechten ausgebildet, sodaß am Ende der zwei Semester die erste Mensur geschlagen werden kann. Dieses ist eine von insgesamt drei Prüfungen, die ein neues Mitglied ablegen muß, um den Status eines volltätigen Burschen zu erlangen. Die zweite Aufgabe besteht darin, einen eigenen Vortrag zu halten, während die letzte Aufgabe eine mündliche Prüfung in deutscher Geschichte, der Geschichte der Burschenschaft und unseres Bundes ist.

Burschen

Während der Zeit als volltätiger Bursch übernimmt man verschiedene Aufgaben in unserer Burschenschaft, die das Funktionieren unser Gemeinschaft ermöglichen. So gibt es in jedem Semester einen Schriftwart, der für den Postverkehr zuständig ist, einen Fechtwart der sich um die Fechtausbildung kümmert und den Sprecher, der die Burschenschaft nach außen repräsentiert und für die Abläufe in der Burschenschaft verantwortlich ist. In der Zeit als Bursch wird man noch mindestens einmal eine Mensur schlagen. Gegen Ende des Studiums wird man dann zum Altburschen ernannt. In dieser Phase hat man weniger Verpflichtungen innerhalb der Burschenschaft und soll sich vor allem auf das Abschlußexamen vorbereiten. Mit Erreichen des akademischen Abschlusses und einer gesicherten Lebensstellung wird man zum "Alten Herren" ernannt.

Alter Herr

Unsere Burschenschaft ist ein Lebensbund, so daß man zwar nach seiner Studienzeit nicht mehr zu den volltätigen Mitgliedern unseres Bundes gehört, aber dennoch bis zum Lebensende und darüber hinaus immer Teutone bleibt. Die "Alten Herren" unterstützen unsere Volltätigen und unsere Burschenschaft in vielfältiger Hinsicht. So profitieren die jungen Mitglieder von der Erfahrung der Alten Herren und auch das gesellige Beisammensein und der Austausch zwischen Alt und Jung kommt nicht zu kurz.

   
 

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